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13.12.2012, 08:44 Uhr | Markus Minten, NWZ Online, mit freundlicher Genehmigung
Falke öffnet Firma viele Türen
Uwe Schünemann informiert sich bei Petersfehner Unternehmen Der Innenminister zeigte sich fasziniert. Er habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit.

Petersfehn „Mehr als fasziniert“ zeigte sich Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) Mittwochabend bei einem Besuch in Petersfehn. Mehr noch: Er besserte seine Aussage nach, wonach die Innovationsinitiative 2015 der Polizei im Land die bestmögliche Technik und Ausrüstung sichere. Was ihm Nils Johanning, geschäftsführende Gesellschafter der InnoTec Data, über Projekte und Forschung des Unternehmens berichtete, war auch für den Minister oftmals neu. Insbesondere in den Bereichen Videoüberwachung, Ortung und sicheren Datenübertragungen sieht er denn auch Möglichkeiten einer Zusammenarbeit: „Ich habe ein unheimlich großes Interesse, dass wir zusammenkommen.“ Infrastruktur und Sicherheit in der Informationstechnologie seien das große Thema.

Nils Johanning (rechts) zeigte Innenminister Uwe Schünemann ein elektronisches Siegel für Container. Bild: Markus Minten

Der Minister war auf Einladung der Ammerländer CDU nach Petersfehn gekommen, wo er sich mit dem Landtagsabgeordneten Jens Nacke und Bundestagskandidat Stephan Albani über das Unternehmen informierte. Und Johanning hatte den Gästen einiges zu berichten: angefangen vom Falken eines Scheichs, für den das Unternehmen 2006 einen leichte GPS-Sender entwickelt hat (Johanning: „Das hat uns viele Türen geöffnet“) über lückenlose Überwachung von Warenströmen und sichere Datenübertragung bis hin zur Arbeit an autonom fliegenden Robotern. Diese sollen, mit Kameras bestückt, bei Polizei- oder Rettungseinsätzen Echtzeitbilder in höchster Qualität über Mobilfunknetze liefern. In zwei Jahren will das Unternehmen ein Fluggerät einsatzfähig haben. Unternehmen wie InnoTec könnten für viele Bereiche der Inneren Sicherheit Gutes tun, meinte der Minister. Aber auch Johanning gab dem Gast eine Bitte mit: „Wir haben in Deutschland die Technologie. Und eine Kamera per se ist nicht schlecht.“ Es sei politische Aufgabe zu regeln, wie damit umgegangen werde.

 

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